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Aus einer objektiven und umfassenden Perspektive den gegenseitigen Austausch betrachten und den Trend mit der Weisheit für Toleranz und der Weisheit gegenseitigen Lernens begleiten
2021/01/21

Kürzlich wurde ein Bericht veröffentlicht, in dem behauptet wird, dass China über die "Einheitsfront" einen gezielten "Einfluss“ in der Schweiz ausübe. Der Bericht listet die Aktivitäten von offiziellen und inoffiziellen chinesischen Institutionen, Schweizer zivilgesellschaftlichen Organisationen, Industrieverbänden und Dutzenden von Personen auf, die sich für die chinesisch-schweizerische Freundschaft und den Austausch engagieren und die bilaterale Zusammenarbeit und den Austausch über die Jahre hinweg gefördert haben. Mit diesem Bericht wird darzustellen versucht, dass sich Chinas "United Front Network" in der gesamten Schweiz verteile und es wird zugleich versucht durch die "Neuartigkeit" der gewählten Perspektive Aufmerksamkeit und Einfluss zu gewinnen, auch durch die "akademische" Natur der Methodik den politischen Charakter als Forschungszweck zu verschleiern und durch die Breite der bilateralen Beziehungen irrationale Ängste zu wecken. Hier müssen vier Aspekte hervorgehoben werden:

Erstens, bezeichnet der Bericht normale Interaktionen zwischen Staaten, Unternehmen und Menschen als "Einheitsfront". Der Bericht führt zu einer sogenannten "Human-powered search"; ein kollektives Zusammentragen, Veröffentlichen und Anprangern mit personenbezogenen Daten. Fast alle chinesischen Institutionen, große Gruppen in der Schweiz lebender Auslandchinesen und Schweizer Freunde, die die chinesisch-schweizerische Freundschaft fördern, wurden durch dieses kollektive Doxing diffamiert. Durch diesen politisierenden Bericht wurde ein dunkler Schatten auf den freundschaftlichen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen China und der Schweiz in den Bereichen Wirtschaft, Humanismus, Wissenschaft und Bildung sowie auf die normale Arbeit, das Studium und die Aktivitäten von Auslandchinesen, chinesischer Auslandstudenten und betroffenen Institutionen geworfen. Im Zeitalter der Globalisierung werden die Beziehungen zwischen den Ländern immer enger. Die Schweiz gehörte zu den ersten westlichen Ländern, die diplomatische Beziehungen mit China aufnahmen. In den letzten 70 Jahren haben die chinesisch-schweizerischen Beziehungen trotz der Unterschiede in den Gesellschaftssystemen, der Geschichte und der Kultur der beiden Länder, den internationalen Turbulenzen standgehalten und große Vitalität und Innovation gezeigt, gerade durch die immer häufigeren offiziellen Kontakte und den privaten nichtstaatlichen Austausch zwischen beiden Seiten, was auch der Bevölkerung beider Länder spürbare Vorteile gebracht hat. Laut Angaben des chinesischen Handelsministeriums stieg das chinesisch-schweizerische Handelsvolumen von 6 Millionen US-Dollar zu Beginn der diplomatischen Beziehungen auf 31,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019, was einer Steigerung um das 5`300-fache entspricht. Mittlerweile sind mehr als 1`000 Schweizer Unternehmen in China ansässig. Vor der Epidemie kamen jedes Jahr etwa 1,5 Millionen chinesische Touristen in die Schweiz. Als diplomatische und konsularische Vertretungen nehmen die chinesische Botschaft in der Schweiz und das chinesische Generalkonsulat in Zürich seine Aufgaben im Einklang mit internationalen Verträgen und Übereinkommen wahr und führen engagiert Aktivitäten mit dem Ausland durch. Wir setzen uns für die Stärkung des gegenseitigen Vertrauens und der Freundschaft zwischen den beiden Ländern ein, was durchaus gerechtfertigt und unanfechtbar ist.

Zweitens, ist es eine kleinkarierte Herangehens- und Denkweise, die davon ausgeht, dass alle Aktivitäten chinesischer Institutionen und Mitarbeiter der "Beeinflussung" dienen. Diese Praktik des Berichtes, einen mit Vorurteil behafteten Schlussstrich unter bestimmte Länder und Völker zu ziehen, erinnert an tragische historische Lektionen der Verfolgung einiger Völker in der modernen Menschheitsgeschichte, denen kein vernünftiger, gewissenhafter und rechtschaffener Mensch zustimmen dürfte. In seinen Außenbeziehungen hat sich China immer für Toleranz und gegenseitige Wertschätzung zwischen den verschiedenen Zivilisationen in der Welt und für die Förderung eines harmonischen Zusammenlebens zwischen allen Ländern der Welt eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Zentralabteilung Vereinigte Arbeitsfront des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas immer dafür eingesetzt, die Solidarität zwischen allen Schichten in China zu fördern, die Auslandschinesen zu ermutigen, zur Vereinigung und Entwicklung Chinas beizutragen, freundschaftliche Beziehungen zu entwickeln und die Freundschaft zwischen Völkern zu stärken, wie es im Übrigen in alle Länder Usus ist. Die Volksrepublik China hat immer eine unabhängige und friedliche Außenpolitik verfolgt und besteht darauf, die grundlegenden Normen der internationalen Beziehungen mit den fünf Prinzipien der friedlichen Koexistenz als Kern zu vertreten. Es hat sich nie in die inneren Angelegenheiten anderer Länder eingemischt, noch hat es jemals seine Ideologie oder sein Gesellschaftssystem exportiert. Es ist das Gegenteil: Einige westliche Kräfte rufen ungeniert zur "Kontaktaufnahme für eine Veränderungsförderung" auf und versuchen, die politische Macht Chinas zu unterminieren. Unbeirrt sind wir jedoch von jeher davon überzeugt, dass die Versuche eines Abwürgens der Dynamik der chinesisch-schweizerischen Zusammenarbeit durch die Kreierung der "Theorie der chinesischen kommunistischen Infiltration" und der "China-Bedrohungstheorie", letztlich nichts anderes sein werden, als der Versuch einer Ameise, einen Baum zu schütteln.

Drittens, ist es auch hier die Absicht, die Vorurteile gegen China und die Kommunistische Partei Chinas zu verstärken. Das sozialistische System ist das grundlegende Gesellschafts-System Chinas, und die Führung durch die Kommunistische Partei Chinas ist eine wesentliche Besonderheit des Sozialismus mit chinesischen Merkmalen. Die große Bewährungsprobe der Covid-19-Epidemie hat Vorteile dieses Systems noch einmal bestätigt, und jeder, der sich mit China beschäftigt, sollte sich dieser grundlegenden Tatsache stellen. Basierend auf einem tief verwurzelten Vorurteil gegen die Kommunistische Partei Chinas, evoziert der Bericht westliche Erinnerungen an den Kalten Krieg und stellt die Kommunistische Partei Chinas als "Bedrohung für die freie Welt" dar. In Wirklichkeit verkörpert die Kommunistische Partei Chinas Konzepte der Suche nach Gemeinsamkeiten unter Wahrung und Akzeptanz von Unterschieden, der Verfolgung gemeinsamer Interessen und der Beratung auf Augenhöhe, was in hohem Maße mit dem grundlegenden Geist der chinesischen Kultur von "Harmonie trotz Unterschiedlichkeit" übereinstimmt und in keiner Weise darauf abzielt, Einfluss zu nehmen oder andere zu verändern. Wie Präsident Xi Jinping betont hat: "Harmonie und Symbiose sind die historischen Gene der chinesischen Nation und die Essenz der östlichen Zivilisation." Ein weiser chinesische Philosoph sagte einst: "Alle Dinge wachsen zusammen, ohne sich gegenseitig zu schaden, und Wege laufen parallel, ohne sich zu widersprechen." Da die Welt einen, in einem Jahrhundert noch nie dagewesenen, Wandel durchläuft, ist das "Suchen nach Gemeinsamkeiten unter Wahrung und Akzeptanz von Unterschieden" nur zum Vorteil, um den grösstmöglichen gemeinsamen Nenner zwischen den Zivilisationen und Ländern zu erreichen und dadurch die Gleichheit und harmonische Koexistenz zwischen verschiedenen Zivilisationen, Ländern, Systemen und Ideologien zu fördern. Wir sollten die Systeme und nationalen Gegebenheiten des anderen respektieren, für das Konzept einer menschlichen Schicksalsgemeinschaft eintreten, die Entwicklung und den Aufstieg der Schwellenländer mit einem breiteren Geist akzeptieren und unterstützen und uns die Hände reichen, um eine Welt des dauerhaften Friedens, der universellen Sicherheit, des gemeinsamen Wohlstands, der Offenheit mit einer tieferen historischen Perspektive, einer internationalen Vision und menschlichem Gefühl aufzubauen.

Viertens, einseitiges Politisieren widerspricht der Ethik der Objektivität, der Genauigkeit und Verantwortung, die für eine seriöse akademische Forschung gelten sollte. Es ist offensichtlich, dass in diesem Bericht die Untersuchungen über die Einheitsfront der Kommunistischen Partei Chinas oberflächlich und seicht sind, und dass darüber hinaus die grundlegende Tatsache ignoriert wird, dass sich China für die friedliche Entwicklung der Menschheit einsetzt und Chinas bemerkenswerte Erfolge einen großen Beitrag zur globalen Entwicklung geleistet haben. Stattdessen wurde China als „potenzielle Bedrohung“ für die Schweiz dargestellt, was gebildete Menschen in der Schweiz nicht in die Irre führen wird. Wir hoffen, dass der Autor jenes Berichtes seine voreingenommenen Ideen und Ausgangspunkte aufgeben, die "eingetrübte Brille" abnehmen, sowie seine narzisstischen Schlussfolgerungen und die Aufregung verlieren wird. Es wäre in solch einem Amt wichtig, sachlich, unparteiisch und genau, China unter der Führung der Kommunistischen Partei und Chinas unersetzlichen Beitrag zur friedliche Entwicklung der Menschheit, zu erforschen und fundiert sowie sachkundig darzustellen, und es wäre der Sache dienlich mehr Weisheit aus dem Wesen der chinesischen Kultur und der Regierungserfahrung zu schöpfen, um selbst Zeuge sowie Teilnehmer an der Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen China und der Schweiz zu sein.

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